04/19 vom 20.11.2019

 

 

Becoming Breastfeeding Friendly

Ergebnis-Dokumente

Zwei grundlegende Ergebnis-Dokumente aus dem Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly Deutschland (BBF) sind jetzt auch als gedruckte Fassung bestellbar. Auf www.ble-medienservice.de können das Faktenblatt (Bestell-Nr. 0041) und die Empfehlungen für ein stillfreundliches Deutschland (Bestell-Nr. 0042) heruntergeladen oder kostenfrei gegen Versandkostenpauschale bestellt werden.

In englischer Sprache gibt es die beiden Dokumente auf der englischen Unterseite zu BBF zum Download: www.gesund-ins-leben.de/inhalt/how-breastfeeding-friendly-is-germany-31331.html

Mehr zu BBF

Becoming Breastfeeding Friendly wurde auf Initiative des Bundesernährungsministeriums vom Netzwerk Gesund ins Leben und der Nationalen Stillkommission mit der Universität Yale durchgeführt.

www.gesund-ins-leben.de/becoming-breastfeeding-friendly

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BBF teilt international Erfahrungen

SUN Global Gathering 2019

Wie lassen sich Fehl- und Mangelernährung verhindern oder verringern? Dazu gibt es zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse aus Good-Practice-Projekten der ganzen Welt. Dennoch scheitern entwickelte und weniger entwickelte Länder oft an der Herausforderung, Programme z. B. auf nationaler Ebene auszurollen. In der SUN-Bewegung (Scaling up Nutrition) haben sich 61 Länder zusammengeschlossen, mit dem Ziel, Fehl- und Mangelernährung im eigenen Land zu beseitigen und Ernährungssicherheit zu erreichen. Zum Erfahrungsaustausch finden regelmäßig Treffen statt, wie das diesjährige SUN Global Gathering vom 4. bis 7. November in Kathmandu in Nepal.

Das internationale Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly (BBF) war eingeladen, um Erfahrungen aus dem Bereich der Stillförderung zu teilen. BBF ist ein wissenschaftlich erarbeitetes Programm, mit dem die aktuelle Situation der Stillförderung in einem Land systematisch abgebildet wird und Handlungsbedarfe abgeleitet werden können. Bisher haben acht Länder aus fünf Weltregionen den Prozess umgesetzt. In Deutschland hat das Netzwerk Gesund ins Leben am Bundeszentrum für Ernährung BBF zusammen mit der Nationalen Stillkommission und der Yale School of Public Health auf Initiative des Bundesernährungsministeriums durchgeführt.

In einem Workshop beim SUN Gathering zur Verbesserung der Gesundheit von Mutter und Kind demonstrierten Vertreter*innen aus drei BBF-Ländern (Ghana, Myanmar und Deutschland) sowie von der Yale School of Public Health, wie der von Yale entwickelte BBF-Prozess auf ganz unterschiedliche Nationen angewendet werden kann. Es wurde deutlich, dass Länder – unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Lage – von dem systematischen Vorgehen profitieren können. Vermittelt wurde, welche Faktoren unabdingbar sind, um Vorhaben zur Verbesserung der Ernährungssituation in die Fläche zu bringen: Erfolgreiche Programme sind evidenzbasiert und integrieren Anwaltschaft, politischen Willen, Gesetzgebung, Finanzierung, eine effektive Implementierung, begleitende Kommunikation zur Verhaltensänderung, Monitoring und Evaluation sowie eine strategische Koordination. Rund 85 Teilnehmende aus etwa 35 Ländern, überwiegend Regierungsvertreter*innen, erhielten in dem Workshop Methoden und Anregungen, um Programme für den eigenen nationalen Kontext zu entwickeln.

Weitere Informationen

www.publichealth.yale.edu/bfci/presentations/sun/

www.scalingupnutrition.org/sungg2019/

www.gesund-ins-leben.de/becoming-breastfeeding-friendly

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Wird mein Baby beim Stillen satt?

Fakten, die Müttern mehr Sicherheit beim Stillen geben

Habe ich genug Milch? Wird mein Baby an der Brust wirklich satt? Viele Mütter bewegt diese Sorge. In der KiGGS-Studie gaben fast 70 Prozent der Mütter, die weniger als sechs Monate gestillt hatten, zu wenig Milch als Grund fürs Abstillen an. Auch Mütter, die eigentlich stillen wollten, damit jedoch nicht begonnen hatten, nannten zu wenig Milch als hauptsächlichen Grund dafür. Auch wenn es sich für die Frauen nicht so anfühlt, hier die gute Nachricht: Die Milch reicht in der Regel. Manchmal helfen Anpassungen beim Anlegen und Stillen, um die Milchbildung noch besser auf den Bedarf des Säuglings abzustimmen. Und das Baby zeigt auch, dass es genug Milch bekommt.

Hebammen oder Stillberater*innen sind gute Partner*innen bei der Sorge rund um zu wenig Milch. Sie kennen diese Angst von vielen Frauen. Deshalb können sie nicht nur zuhören, sondern ganz praktisch unterstützen. Denn auch wenn Stillen das Natürlichste der Welt ist, ist es ein Mythos, dass es bei jeder Frau ohne Vorbereitung und „einfach so“ klappt.

Das Netzwerk Gesund ins Leben hat hier Fakten zusammengestellt, die Frauen mehr Sicherheit beim Stillen geben können:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/wird-mein-baby-beim-stillen-satt-31475.html

 

Weitere Informationen

Medien für die Beratung von Familien in der Stillzeit

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/medien-und-materialien-29385.html

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Rechte der Mutter rund ums Stillen

Hebammenhilfe, Stillberatung und Mutterschutz

Nicht alle Mütter kennen ihre Rechte rund ums Stillen. Mit einem neuen Internet-Artikel informiert das Netzwerk Gesund ins Leben Eltern über ihren Anspruch auf Hebammenhilfe, die Möglichkeiten zur Unterstützung durch qualifizierte Stillberater*innen und welche betrieblichen und arbeitszeitlichen Regelungen das Mutterschutzgesetz zum Schutz von Frauen in der Stillzeit vorsieht.

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/meine-rechte-31467.html

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Veranstaltungstipp: 25 Jahre NSK

Stillen: hilfreich für Mütter- und Kindergesundheit?

Am Samstag, den 30.11.2019, findet im Rahmen des 29. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin in Berlin das Symposium „25 Jahre Nationale Stillkommission (NSK). Stillen: hilfreich für Mütter- und Kindergesundheit?“ statt.

Von 12 Uhr bis 13.30 Uhr präsentieren Fachexpert*innen den aktuellen Forschungsstand zum Thema Stillen. Im Vordergrund steht die derzeitige Evidenz zu gesundheitlichen Aspekten des Stillens für Mutter und Kind. Zur Auswirkung des mütterlichen Body Mass Index (BMI) und dem Zusammenhang zwischen Migration und Stillverhalten werden aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert. Beiträge zu den Zielen im Bereich der Stillförderung, abgeleitet aus dem Projekt Becoming Breastfeeding Friendly (BBF), runden das wissenschaftliche Programm ab. Den Festvortrag „25 Jahre Stillkommission“ über Entstehung und Entwicklung der Kommission in 25 Jahren hält Prof. Dr. Hildegard Przyrembel, Mitbegründerin und ehemalige Leiterin der Geschäftsstelle der Kommission.

Die Nationale Stillkommission wurde 1994 gegründet. Ziel war, das Stillen in Deutschland zu fördern. Seit diesem Jahr ist das Max Rubner-Institut Sitz der Kommission.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: Stillkommission@mri.bund.de

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Kultursensible Beratung

Materialien des BZfE

Aktuell leben rund 83 Millionen Menschen in Deutschland, von denen etwa 19 Millionen einen Migrationshintergrund haben. Hinzu kommen Geflüchtete. Ob im privaten oder beruflichen Alltag – transkulturelle Begegnungen können Bereicherung, aber auch Herausforderung sein. Über das Essen und die Esskultur lassen sich aber leicht Brücken bauen. Denn über ihre Mahlzeiten im Alltag oder zu besonderen Anlässen sprechen die meisten Menschen gerne.

Wie sinnvoll sich der kulturelle Hintergrund für eine Ernährungsumstellung nutzen lässt, zeigt die Fachzeitschrift Ernährung im Fokus des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) in einer Ausgabe zum Themenschwerpunkt „Kultursensible Beratung“. Sie bietet theoretische und praktische Anregungen und Informationen – von wissenschaftlichen Erkenntnissen über hilfreiche Materialien und Good-Practice-Beispiele bis zu Tipps für die Praxis. Sie können helfen, den „richtigen Ton“ in der Kommunikation zu treffen, Sprachbarrieren abzubauen, niedrigschwellige Hilfsangebote umzusetzen und so soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Als kostenlose Leseprobe des Heftes steht der Artikel „Kultursensible Ernährungsberatung – Arbeitsmaterialien im Fokus“ zum Download zur Verfügung. Er stellt ausgewählte Materialien des BZfE vor:

www.bzfe.de/_data/files/eif_1903_kultursensible_ernaehrungsberatung.pdf

 

Weitere Informationen

Gesamte Ausgabe „Kultursensible Beratung“

www.bzfe.de/inhalt/archiv-2019-33892.html

Medientipp für die Beratung von Schwangeren: Heft ohne Worte

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/heft-ohne-worte-fuer-schwangere-31105.html

Beratungsmaterial von Gesund ins Leben in Arabisch, Englisch, Russisch, Türkisch

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/fremdsprachige-medien-und-materialien-29408.html

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Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen

Onlineangebot der BZgA für Familien und Fachkräfte

Wie können Kinder gesunde Gewohnheiten entwickeln und beibehalten? Mit dem Angebot www.uebergewicht-vorbeugen.de bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Eltern und Fachkräften wissenschaftlich fundierte Informationen.

Fachkräften bietet das Onlineportal eine Sammlung von Bewegungsübungen, Infografiken und Themenblättern zum Herunterladen und Weitergeben an Eltern. Ein Methodenfinder hilft, passende Übungen, zum Beispiel zu Bewegung oder Entspannung, auszuwählen. Zur Qualitätssicherung eigener Programme können Fachkräfte auf den Leitfaden der BZgA für die Planung, Umsetzung und Bewertung von gesundheitsfördernden Maßnahmen zugreifen.

Für Familien gibt es Empfehlungen zum Bewegungs-, Ess- und Trinkverhalten, zur Entspannung sowie zur Nutzung von Medien. Darüber hinaus erfahren Eltern, wo sie bei bereits bestehendem Übergewicht Hilfe für ihre Kinder und Jugendlichen finden können.

www.uebergewicht-vorbeugen.de

Auch interessant

Handlungsempfehlungen rund um Ernährung und Bewegung von Schwangerschaft bis Kleinkindalter

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/handlungsempfehlungen-29371.html

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Fortbildungen

Aktuelle Termine

Ernährung von Säuglingen

22.11.2019 in Bochum
17.01.2020 in Düsseldorf
14.02.2020 in Bochum

Anmeldung und weitere Informationen

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Veranstaltungen mit Gesund ins Leben

Vorträge und Präsenzen

28 bis 30. November 2019 in Berlin
29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin
Infostand und Beitrag zum Symposium: „25 Jahre Nationale Stillkommission. Stillen: hilfreich für Mütter- und Kindergesundheit?“, Freitag, 30.11.2019, 12–13.30 Uhr, Salon 4 und 5

Weitere Informationen

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/termine-veranstaltungen-29353.html

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Impressum

Herausgeberin:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 - 0
Internet: www.ble.de 
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Maria Flothkötter, BLE

Redaktion:
Andrea Fenner, Edinburgh
Britta Klein, BLE

Rechtliche Hinweise

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäβ § 27 a Umsatzsteuergesetz lautet DE 114 110 249.

Anträge oder Rechtsbehelfe müssen auf dem Postweg, per Telefax, über info@ble.de versehen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder über info@ble.de-mail.de durch De-Mail in der Sendevariante mit bestätigter sicherer Anmeldung übermittelt werden.

Andere E-Mail-Adressen stehen nur für die allgemeine Kommunikation zur Verfügung, über sie ist kein elektronischer Rechtsverkehr möglich.

Veröffentlichung kostenlos unter Quellenangabe: www.gesund-ins-leben.de

Über einen Beleg freuen wir uns.
 

Feedback

Wenn Sie Wünsche und Anregungen haben oder uns Ihre Erfahrungen mit den Netzwerk-Angeboten mitteilen möchten, schreiben Sie gerne eine Mail an: post@gesund-ins-leben.de

Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!

 

Über Gesund ins Leben

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden, die sich mit jungen Familien befassen. Das Ziel ist, Eltern einheitliche Botschaften zur Ernährung und Bewegung zu vermitteln, damit sie und ihre Kinder gesund leben und aufwachsen. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist angesiedelt im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. Weitere Informationen unter: www.gesund-ins-leben.de

 

© BLE 2020

 

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