03/19 vom 25.06.2019

 

 

Die Zeit ist reif für Stillförderung

Fachkonferenz weist den Weg

Frauen und ihr soziales Umfeld müssen auf allen Ebenen der Gesellschaft stillfreundliche Bedingungen vorfinden. Den Weg dahin weisen neue Empfehlungen zur Stillförderung in Deutschland aus dem Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly (BBF). Die zukunftsweisenden Ergebnisse wurden am 5. Juni 2019 auf der Fachkonferenz „Wie stillfreundlich ist Deutschland?“ vorgestellt. Rund 170 Interessierte und Akteur*innen aus den verschiedensten Bereichen der Stillförderung waren vor Ort, um mehr zum Status der Stillförderung in Deutschland zu erfahren und künftige Aktivitäten mit der Expert*innenkommission zu diskutieren.

Evidenzbasierte Ergebnisse und Empfehlungen liegen nun vor, Enthusiasmus und Engagement für das Thema ebenfalls. Dies war in den Vorträgen, Diskussionen, Gesprächen – ob im Plenum oder im Publikum – den ganzen Tag über spürbar. Die Zeit ist reif dafür, die Stillförderung systematisch anzupacken. „Die BBF-Ergebnisse sind Ausgangspunkt, um an allen notwendigen Stellschrauben zu drehen, die Stillförderung in die Fläche zu bringen und Stillen zu etwas Selbstverständlichem zu machen“, resümierte Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben – egal ob zu Hause, auf der Parkbank, im Restaurant, am Arbeitsplatz, im Bus oder auf einer Konferenz wie dieser.

Wie stillfreundlich ist Deutschland? Was gibt es konkret zu tun und zu beachten? Das und mehr erfahren Sie im Rückblick zur Fachkonferenz:

Rückblick: Die Zeit ist reif für Stillförderung

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/die-zeit-ist-reif-fuer-stillfoerderung-31406.html

Videos: Alle Vorträge und Diskussionen zum Ansehen

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/videos-vom-tag-31404.html

Präsentationen und Fotos: Vorträge als PDFs, Bildergalerie und mehr

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/wie-stillfreundlich-ist-deutschland-31316.html

Über BBF

Das Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly wird seit 2017 auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom Netzwerk Gesund ins Leben und der Nationalen Stillkommission gemeinsam mit der Yale School of Public Health durchgeführt.

www.gesund-ins-leben.de/becoming-breastfeeding-friendly

nach oben

 

So wird Deutschland stillfreundlich

Die Ergebnisse aus Becoming Breastfeeding Friendly

Deutschland ist moderat stillfreundlich. Das zeigt der BBF-Gesamtscore von 1,7 (auf einer Skala von 0 „keine Stillförderung“ bis 3 „sehr gute Stillförderung“). Knapp zwei Jahre hat die Kommission des Forschungsvorhabens Becoming Breastfeeding Friendly (BBF) in Deutschland intensiv recherchiert, analysiert und Empfehlungen abgeleitet. Jetzt liegt erstmals eine systematische Bestandsaufnahme zur Stillförderung im Land vor. Der Blick ins Detail lohnt sich. Denn erst wenn alle Handlungsfelder funktionieren, drehen sie sich reibungslos wie Zahnräder in einem Uhrwerk. Die Stillförderung hat dann optimale Bedingungen und die Stillraten können steigen.

Die Gesetzgebung und Finanzierung wichtiger Maßnahmen der Stillförderung wie Mutterschutzgesetz und Elterngeld gehören insgesamt zu den Stärken der Stillförderung, sind aber noch optimierbar. Besonders schwach schneidet Deutschland in den Handlungsfeldern Werbung sowie Forschung & Evaluation ab. Aber auch die Bereiche Anwaltschaft/öffentliche Fürsprache, Politischer Wille, Bildung & Stillberatung, Zielsetzung & Koordination bieten mit mittleren Bewertungen noch „Luft nach oben“. Die Ergebnisse hat die BBF-Kommission in acht konkrete Empfehlungen zusammengeführt:

Empfehlungen zur Stillförderung in Deutschland

  • Eine nationale Strategie zur Stillförderung in Deutschland entwickeln.
  • Eine gemeinsame Kommunikationsstrategie für die Stillförderung entwickeln und umsetzen.
  • Standards evidenzbasierter Stillförderung und -beratung implementieren.
  • Lehrinhalte zum Thema Stillen in der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten und einschlägigen Gesundheitsfachberufen vereinheitlichen, soweit dies in den jeweiligen Ausbildungen bereits verankert ist. Aufgaben- und kompetenzbasierte Fort- und Weiterbildung in Stillförderung und -beratung für Ärztinnen und Ärzten, einschlägige Gesundheitsfachberufe und weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sicherstellen.
  • Durch Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure vor Ort einen niedrigschwelligen Zugang zu evidenzbasierter Stillberatung und -unterstützung ermöglichen.
  • Vereinbarkeit von Stillen und Beruf, Studium sowie Ausbildung fördern und hierzu adressatengerecht informieren.
  • Regelungen und Praxis zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten prüfen, dokumentieren und hierzu informieren.
  • Ein systematisches Stillmonitoring für Deutschland etablieren.

BBF wird auf Initiative des Bundesernährungsministeriums vom Netzwerk Gesund ins Leben und der Nationalen Stillkommission gemeinsam mit der Yale School of Public Health durchgeführt.

Ergebnisse zum Download

Faktenblatt – kompakte Zusammenfassung von Hintergrund, Vorgehen, Ergebnissen und Empfehlungen des Forschungsvorhabens

www.gesund-ins-leben.de/_data/files/bbf_faktenblatt_ergebnisse.pdf

Empfehlungen der BBF-Expert*innenkommission – ausführliche Darstellung

www.gesund-ins-leben.de/_data/files/bbf_empfehlungen.pdf

Weiteres Material zu BBF

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/material-31072.html

nach oben

 

Wichtige Einrichtungen unter einem Dach

Institutionelle Neuigkeiten: Stillen und Kinderernährung

Stillförderung ist ein wichtiges nationales Anliegen, das mit Blick auf ganz Deutschland gestaltet werden muss. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft plant deshalb am Max Rubner-Institut (MRI) eine dauerhafte zentrale Koordinierungsstelle für die Entwicklung und Umsetzung einer nationalen Strategie zur Stillförderung einzurichten. Bereits seit 1. April ist die Nationale Stillkommission (NSK) in das MRI eingebunden. Sie war zuvor am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angesiedelt.

Eine wichtige Weichenstellung im Bereich Forschung und Evaluation wurde mit der Gründung des neuen Instituts für Kinderernährung am MRI bereits im Februar vollzogen. Das Institut wird von Prof. Dr. Regina Ensenauer geleitet. Es beschäftigt sich mit der Erforschung früher Einflüsse auf das Risiko für Übergewicht bzw. ernährungsmitbedingte Erkrankungen und mit dem Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen von der Geburt an. Am MRI soll außerdem gemäß den Empfehlungen aus dem Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly das Stillmonitoring für Deutschland eingerichtet werden.

Weitere Informationen

www.mri.bund.de/de/themen/nationale-stillkommission

www.mri.bund.de/de/institute/kinderernaehrung

 

Auch interessant

Ergebnisse und Empfehlungen aus dem gemeinsamen Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly vom Netzwerk Gesund ins Leben und der NSK, zusammen mit der Universität Yale:

www.gesund-ins-leben.de/becoming-breastfeeding-friendly

nach oben

 

Stillen und Stillförderung

Curriculum zur Basisfortbildung

Das bundesweite Curriculum für Basisfortbildungen zum Thema Stillen und Stillförderung steht in einer leicht aktualisierten Auflage zur Verfügung. Das Netzwerk Gesund ins Leben hat das Curriculum 2015 gemeinsam mit allen Institutionen entwickelt, die in Deutschland Multiplikator*innen zum Stillen fortbilden und solchen, die sich für die Stillförderung einsetzen.

Im Curriculum sind die Themen, Inhalte und Kompetenzen für eine eintägige bzw. halbtägige Basisfortbildung „Stillen und Stillförderung“ detailliert festgelegt – von der Bedeutung des Stillens und der Muttermilchernährung über Hinweise zur Stillpraxis bis hin zum Umgang mit besonderen Stillsituationen. Ergänzend gibt es organisatorische Hinweise und Richtlinien zur Qualitätssicherung. Außerdem sind 45 fertig gestaltete Folienvorschläge enthalten. Diese können auf der Netzwerkseite kostenlos heruntergeladen werden.

Da die Vorkenntnisse zum Stillen von Berufsgruppe zu Berufsgruppe sehr unterschiedlich sind, ist das Konzept für drei Zielgruppen differenziert: Berufsgruppen ohne Vorkenntnisse zum Stillen, Ärzt*innen mit Vorkenntnissen zum Stillen und weiteren Berufsgruppen mit Vorkenntnissen zum Stillen.

Wer seine Fortbildungen an diesem Konzept ausrichtet, trägt dazu bei, dass Eltern einheitliche, alltagsnahe und fundierte Informationen zum Stillen zur Verfügung stehen. So leisten Multiplikator*innen einen wichtigen Beitrag zur Stillförderung in Deutschland.

Das kostenlose Heft mit der Bestell-Nummer 1666 kann heruntergeladen oder gegen Versandkostenpauschale über www.ble-medienservice.de bestellt werden.

Weitere Informationen

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/stillen-und-stillfoerderung-29386.html

nach oben

 

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte

Erstes Heft ohne Worte – für Schwangere

Ein neues Medienformat vermittelt die nationalen Empfehlungen zum Essen, Trinken und Bewegen in der Schwangerschaft erstmals ausschließlich über Illustrationen. Mit dem Heft ohne Worte unterstützen das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und das Netzwerk Gesund ins Leben dabei, Sprach- und Lesebarrieren zu überwinden.

Zielgruppe des kostenlosen Hefts sind schwangere Frauen, die kein oder wenig Deutsch verstehen, und gegebenenfalls ihre Partner*innen. Das können Personen sein, die vor einiger Zeit nach Deutschland zugewandert oder aktuell geflüchtet sind. Zusätzlich spricht das Heft deutsche werdende Mütter und Väter an, die Bilder einem Text vorziehen.

Bilder sprechen lassen

Das Heft verzichtet gezielt auf erklärende Text-Botschaften. Ausnahmen sind Zahlen und einzelne Begriffe, die ins Arabische, Englische, Französische und Türkische übersetzt sind. „Sobald parallel Text vorhanden ist, richten wir unsere Konzentration oder einen großen Teil davon meist automatisch darauf. Vermutlich, weil wir es (noch) nicht gewohnt sind, dass Bilder ohne Text auskommen“, erläutert Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben. „Wichtige Details der Bilder werden dann oft übersehen und die Botschaft unter Umständen nicht korrekt oder vollständig verstanden.“ Im neuen Format können die Betrachter*innen die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die sorgfältig entwickelten Illustrationen richten. Die dargestellten Inhalte basieren auf den nationalen Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Lebensstil vor und in der Schwangerschaft.

Umfangreich getestet

Die Verständlichkeit der Bilder wurde umfangreich getestet, z. B. mit schwangeren Frauen, die nach Deutschland zugewandert oder geflüchtet sind, mit in Deutschland geborenen Schwangeren und mit werdenden Vätern. Darüber hinaus mit Personen, die mit Schwangeren in Kontakt stehen wie Hebammen, Frauenärzt*innen und Mitarbeiter*innen von Schwangerschaftsberatungsstellen. Zusätzlich hat ein Institut, das sich auf das Testen der Verständlichkeit von Bildern spezialisiert hat, überprüft, ob die Bilder verständlich sind und ob die jeweilige Kultur passend dargestellt ist.

Begleitmaterial

Um Multiplikator*innen mit dem neuen Medium vertraut zu machen und sie bei der Arbeit mit dem Heft ohne Worte zu unterstützen, gibt es einen Begleittext zu den Illustrationen in Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und Türkisch. Er übersetzt die Bilder in Text-Botschaften und liefert neben Erläuterungen zum fachlichen Hintergrund nützliche Hinweise für die Beratung. Wenn sich werdende Eltern die Text-Botschaften zu den Bildern durchlesen möchten, finden sie diese auf der Netzwerkseite als eigenständiges PDF.

Bestellung und Download

Heft ohne Worte (Bestell-Nr. 0449), Begleittext (Bestell-Nr. 4709):
www.ble-medienservice.de 

Botschaften als Text zum Heft ohne Worte (Eltern-PDF)
www.gesund-ins-leben.de/text-botschaften

Weitere Informationen

Ausführliche Infos zum Heft ohne Worte und Begleitmaterial
www.gesund-ins-leben.de/inhalt/heft-ohne-worte-fuer-schwangere-31105.html

Handlungsempfehlungen Ernährung und Lebensstil vor und in der Schwangerschaft
www.gesund-ins-leben.de/inhalt/handlungsempfehlungen-29378.html

nach oben

 

3. BZfE-Forum

Lebensstiländerung als gesellschaftliche Herausforderung

Mehr Gemüse oder weniger Zucker?! Mehr oder weniger Lenkung durch den Staat?! Mehr oder weniger Eigenverantwortung für Einzelne?! Wie gelingt es, die Menschen zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil zu bewegen? Mit diesem Spannungsbogen beschäftigt sich das 3. Forum des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) am 5. September 2019 auf den Bonner Ernährungstagen.

Während Wissenschaftler*innen, Verbraucher*innenorganisationen, Vertreter*innen aus Wirtschaft und Politik diese Fragen diskutieren, steigt die Zahl der ernährungsmitbedingten Erkrankungen nahezu ungebremst: Immer mehr Menschen leiden an Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus Typ 2. Das beeinträchtigt die Lebensqualität der Menschen und hat auch gesellschaftliche Auswirkungen. Obwohl die meisten wissen, was einen gesünderen Lebensstil ausmacht, gelingt es vielen nicht, ihr Wissen in Handeln umzusetzen.

Natürlich ist eine Änderung des eigenen Lebensstils immer eine individuelle Entscheidung. Aber hat die Gesellschaft nicht die Verantwortung, dabei zu unterstützen? Statt die Verantwortlichkeiten hin und her zu schieben, gilt es, gemeinsam neue Wege zu gehen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Damit die gesündere Wahl dann auch wirklich zur einfacheren Wahl wird.

Programm, weitere Informationen und Anmeldung

www.bzfe.de/inhalt/3-bzfe-forum-am-5-september-2019-33985.html

Direkt zum Anmeldeformular für alle Veranstaltungen der Bonner Ernährungstage

www.bonner-ernaehrungstage.de

nach oben

 

Quetschies für Babys und Kleinkinder

Praktisch, aber keine gute Idee

Klingt erst mal gut: Babys und kleinen Kindern, die Obst nicht so gerne essen, drückt man einen Quetschbeutel mit Obstpüree in die Hand und hat das Thema abgehakt. Leider nein.

Obst enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, aber nicht alle Kinder lieben Obst und viele Eltern scheuen den Konflikt. Warum also nicht einen trendigen „Quetschie“ kaufen, aufschrauben, fertig? Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat zuletzt in ihrer Stellungnahme von Quetschbeuteln für Babys abgeraten.

Für Quetschies werden diverse Sorten Fruchtpürees in Kunststoffbeuteln mit Schraubverschluss verpackt. Sie kommen bei Kindern gut an, sogar bei kleinen Obstmuffeln. Die Gestaltung ist oft lustig mit bunten Farben und die Beutel lassen sich gut in der Tasche mitnehmen. Dadurch eignen sie sich optimal für unterwegs.

Obstbrei vom Löffel hat Vorteile

Obstbrei selbstgemacht oder aus dem Gläschen ist zwar im Nährwertvergleich nicht wertvoller als ein reines Fruchtpüree aus dem Quetschbeutel. Trotzdem hat Obstbrei Vorteile. Kinder lernen vom bzw. mit dem Löffel zu essen und werden nicht nebenbei mit Essen versorgt. Man wendet sich dem Kind zu, spricht mit ihm und schenkt ihm Aufmerksamkeit. Das ist wichtig für eine gute Entwicklung. Außerdem sehen die Kinder dabei, was sie essen. Der Quetschbeutel hingegen lässt weder für die Kinder noch die Eltern erkennen, was darin enthalten ist. Etwas ältere Kinder können aber verschiedene Obstarten und deren unterschiedliche Farben und Geschmacksrichtungen nur dann kennen lernen, wenn sie das Fruchtmus auch sehen können.

Auch mit Blick auf die Zahngesundheit schneiden die Quetschbeutel nach Ansicht der Kinder- und Jugendärzt*innen nicht gut ab. „Quetschbeutel sind zwar bei Müttern und Kindern äußerst beliebt. Das längere Nuckeln an den Beuteln ist aber ein Kariesverstärker, denn der Fruchtzucker greift die empfindlichen Milchzähne an. Das ist vielen Eltern nicht bewusst“, gibt Professor Berthold Koletzko, Experte des Netzwerks Gesund ins Leben, zu bedenken. Dazu kommt, dass ab dem ersten Lebensjahr mit den ersten Zähnen das Essen von weichem, frischem Obst die Kaumuskulatur trainiert. Durch die Beanspruchung der Kaumuskulatur wird die Mundmotorik gefördert. Das fördert das Sprechenlernen der Kinder. Dieser Effekt bleibt beim Saugen von püriertem Obst aus.

Dann wäre da noch der Preis: Quetschies sind doppelt so teuer wie ein Gläschen und etwa vier- bis fünfmal teurer als ein Apfel. Last but not least: Frisches Obst kann unverpackt gekauft werden und vermeidet so eine Menge Verpackungsmüll.

Weitere Informationen

DGKJ-Stellungnahme

www.dgkj.de/unsere-arbeit/wissenschaft/stellungnahmen/ansicht/beikostprodukte-aus-quetschbeuteln

Handlungsempfehlungen vom Netzwerk Gesund ins Leben zum Essenlernen

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/allgemeine-empfehlungen-zum-essenlernen-29758.html

nach oben

 

Mehr Gemüse, aber wie?

Abschlussarbeit für EPHNA

How to increase vegetable or fruit and vegetable intake – what can we learn from each other? Zu diesem Thema gibt es derzeit ein Angebot für eine Bachelor- oder Masterarbeit auf Englisch in Kooperation mit der European Public Health Nutrition Alliance (EPHNA). Deutschland ist darin durch das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) vertreten, mit der Leiterin des BZfE Dr. Margareta Büning-Fesel und Maria Flothkötter, die das Netzwerk Gesund ins Leben leitet.

Mit Blick auf den Wissensaustausch in Europa sollen im Rahmen der Abschlussarbeit Modelle Guter Praxis aus europäischen Ländern recherchiert und analysiert und daraus Empfehlungen und weiterer Forschungsbedarf abgeleitet werden.

Mehr Informationen sowie weitere Abschlussarbeitsthemen, die in Kooperation mit dem Netzwerk Gesund ins Leben bearbeitet werden, können gibt es hier:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/abschlussarbeiten-30805.html

Mehr zu EPHNA

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/european-public-health-nutrition-alliance-29498.html

nach oben

 

Fortbildungen

Aktuelle Termine

Ernährung von Säuglingen

21.9.2019 in Berlin
4.10.2019 in Bad Orb
11.10.2019 in Köln
13.11.2019 in Hagen
16.11.2019 in München
22.11.2019 in Bochum
14.02.2020 in Bochum

Anmeldung und weitere Informationen

nach oben

 

Veranstaltungen mit Gesund ins Leben

Vorträge und Präsenzen

10. bis 11. September 2019 in Berlin
Kongress Geburtshilflicher Dialog
Infostand und Vortrag: Wie stillfreundlich ist Deutschland? – Ergebnisse aus dem internationalen Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly (Dienstag, 10.09.2019, 12–12.20 Uhr)

11. bis 14. September 2019 in München
Kongress für Kinder- und Jugendmedizin
Infostand und Vortrag: Wie stillfreundlich ist Deutschland? Eine interdisziplinäre Analyse (Freitag, 13.09.2019, 8.30–9 Uhr)

26. bis 28. September 2019 in Berlin
12. Deutscher Still- und Laktationskongress. BESt: klar im Vorteil – ein Leben lang
Infostand und Vortrag: Das internationale Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly (BBF). Ergebnisse einer Untersuchung von Rahmenbedingungen zur Stillförderung. (Donnerstag, 26.09.2019, 10.15–11 Uhr)

8. bis 9. November 2019 in Wiesbaden
Forum Hebammenarbeit
Infostand und Vortrag: Das präventive Potential von körperlicher Aktivität vor und in der Schwangerschaft (Freitag, 08.11.2019, 11–12 Uhr)

28 bis 30. November 2019 in Berlin
29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin
Infostand

 

Weitere Informationen

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/termine-veranstaltungen-29353.html

nach oben

 

In eigener Sache: Html- oder Text-Newsletter

So wählen Sie das gewünschte Format

Sie möchten unseren Newsletter gerne im farbigen und übersichtlichen Html-Format erhalten, bekommen im Moment aber noch die reine Text-Fassung? Das können Sie ganz einfach ändern.

In jedem Newsletter finden Sie ganz unten einen Link zur Aktualisierung des Formats (Text- oder Html-Version). Gehen Sie ganz ans Ende dieses Newsletters und folgen Sie dem Link und den Anweisungen. Die Änderung wird automatisch für den nächsten Newsletter wirksam.

Oder Sie können Ihre Adresse hier erneut eintragen, mit der Auswahl „Ich bevorzuge E-Mails im Html-Format“. Sie erhalten dann eine E-Mail mit Bestätigungslink. Klicken Sie darauf und ihr gewünschtes Format wird aktualisiert:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/newsletter-29370.php

Wer die Lektüre des Newsletters am liebsten mit einem Besuch auf unserer Webseite verbindet, kann die aktuelle und zurückliegende Ausgaben auch online lesen:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/meldungsarchiv-29495.html

nach oben

 

Impressum

Herausgeberin:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 - 0
Internet: www.ble.de 
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Maria Flothkötter, BLE

Redaktion:
Andrea Fenner, Edinburgh
Britta Klein, BLE

Rechtliche Hinweise

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäβ § 27 a Umsatzsteuergesetz lautet DE 114 110 249.

Anträge oder Rechtsbehelfe müssen auf dem Postweg, per Telefax, über info@ble.de versehen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder über info@ble.de-mail.de durch De-Mail in der Sendevariante mit bestätigter sicherer Anmeldung übermittelt werden.

Andere E-Mail-Adressen stehen nur für die allgemeine Kommunikation zur Verfügung, über sie ist kein elektronischer Rechtsverkehr möglich.

Veröffentlichung kostenlos unter Quellenangabe: www.gesund-ins-leben.de

Über einen Beleg freuen wir uns.
 

Feedback

Wenn Sie Wünsche und Anregungen haben oder uns Ihre Erfahrungen mit den Netzwerk-Angeboten mitteilen möchten, schreiben Sie gerne eine Mail an: post@gesund-ins-leben.de

Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!

 

Über Gesund ins Leben

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden, die sich mit jungen Familien befassen. Das Ziel ist, Eltern einheitliche Botschaften zur Ernährung und Bewegung zu vermitteln, damit sie und ihre Kinder gesund leben und aufwachsen. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist angesiedelt im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. Weitere Informationen unter: www.gesund-ins-leben.de

 

© BLE 2020

 

Wenn Sie die HTML-Version anstelle der Text-Version (oder umgekehrt) erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.