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Kind turnt
katrin_timoff / Fotolia.com

Präambel

Eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung, reichlich Bewegung und ausreichend Schlaf fördern eine gesunde Entwicklung und das Wohlbefinden des Kleinkindes. In keiner anderen Lebensphase ändert sich die Ernährung so stark wie in den ersten Lebensjahren. Von der Ernährung mit ausschließlich Muttermilch (oder Säuglingsanfangsnahrung) geht sie allmählich über die Beikostphase in die Familienernährung über [75]. Die Lebensmittelauswahl wird im Kleinkindalter größer und die Ernährung vielfältiger. Kinder entwickeln Vorlieben, werden auch beim Essen selbstständiger und übernehmen familiäre und kulturelle Gewohnheiten. Mit allen Sinnen und in Interaktion mit den Eltern und anderen Bezugspersonen lernen sie zu essen – zu Hause genauso wie in der Kita oder in der Kindertagespflege. Eltern und Bezugspersonen können die Entwicklung eines gesunden Ernährungsverhaltens von Kindern auf vielfältige Weise unterstützen [145].

Neben der Ernährung spielt Bewegung eine große Rolle. Sie fördert die Gesundheit [202] und ist insbesondere für Kleinkinder ein wichtiges Mittel, um Wissen über ihre Umwelt zu erwerben, ihre Umwelt zu „begreifen“, auf sie einzuwirken, Kenntnisse über sich selbst, ihre Fähigkeiten und ihren Körper zu erlangen und mit anderen Personen zu kommunizieren [175]. Im Kleinkinderalter differenzieren sich fein- und grobmotorische* Fähigkeiten und Fertigkeiten aus, und die Bewegungen werden komplexer und gezielter. In einer Umgebungs- und Alltagsgestaltung, die zu Bewegung anregt, können Kleinkinder ihre körperlichen Fähigkeiten gut entfalten [175].

* Unter Motorik sind sämtliche Funktions- und Steuerungsprozesse, die Bewegungsabläufen zugrunde liegen, zu verstehen.

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