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Es lohnt sich, in die Prävention während Schwangerschaft, Säuglings- und Kleinkindalter zu investieren. Dort werden wichtige Weichen für die lebenslange Gesundheit gestellt. Genau hier hat Early Interventions angesetzt. Gesund ins Leben hat Deutschland bei diesem Wissens- und Erfahrungsaustausch vertreten.

Schwangeres Paar mit Herz auf Bauch
VadimGuzhva / Fotolia.com

Ziele und Aufgaben

Das Ziel von Early Interventions lag in der Sammlung, Dokumentation und Analyse von bestehenden, etablierten Modellen guter Praxis, die sich gezielt der Förderung gesunder Ernährung und Bewegung bei Schwangeren und in Familien mit Kleinkindern (bis zu 3 Jahren) widmen. Die Ergebnisse dieser internationalen Bestandsaufnahme sollen allen Ländern im Projekt zugänglich gemacht werden, um nationale Aktivitäten (weiter) zu entwickeln bzw. zu verbessern.

Ein besonderes Augenmerk von Early Interventions liegt auf Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit einem niedrigen sozialen Status – sie sind häufig von Übergewicht/Adipositas betroffen und darüber hinaus mit Präventionsmaßnahmen schwer erreichbar.

Partner und Finanzierung

Insgesamt waren 13 Länder an Early Internventions beteiligt. Die Leitung lag beim National Institute for Health and Welfare aus Finnland. Das Projekt lief über 24 Monate bis Ende August 2017. In Deutschland wurde Early Interventions mit EU-Mitteln und Mitteln von IN FORM (Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung) kofinanziert.

Early Interventions ist eines von sieben Arbeitspaketen von JANPA.

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