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Obst und Gemüse liegen in einer herzförmigen Schale, die jemand in der Hand hält. Darum ist ein Stethoskop drapiert.
Chinnapong - stock.adobe.com

Ernährungsbildung kommt in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Kinder- und Jugendärzt*innen häufig zu kurz. Eine adäquate Ernährungskompetenz der behandelnden Ärzt*innen, die oft die ersten Ansprechpersonen in Ernährungsfragen sind, ist aber eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Aufwachsen. Um das notwendige Wissen für weitere politische Entscheidungen und Maßnahmen zu generieren, wurde im Juli eine Bekanntmachung für eine Studie zur Ernährungsbildung (inkl. Stillen) von Kinder- und Jugendärzt*innen sowie kooperierenden Gesundheitsberufen veröffentlicht.

Ernährungsbildung von Kinder- und Jugendärzt*innen im Fokus

Im Rahmen des auf 36 Monate angelegten Zuwendungsprojekts ist zunächst der Status Quo der Ernährungsbildung der Kinder- und Jugendärzt*innen, des Praxispersonals, von Pflegekräften und Hebammen zu erforschen. Dabei ist das Augenmerk sowohl auf die theoretischen Unterlagen der Aus-, Fort- und Weiterbildung als auch praktisch auf Wissen und Anwendung in den genannten Berufsgruppen zu legen. Darauf aufbauend sind die Defizite und offenen Bedarfe festzustellen sowie Maßnahmen abzuleiten, um die erkannten Defizite zu beseitigen. Die Projektergebnisse sollen die Grundlage für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Aus-, Fort-, und Weiterbildungsprogramme zur Steigerung der Ernährungskompetenz von Kinder- und Jugendärzt*innen sowie von Praxispersonal und kooperierenden Gesundheitsberufen bilden.

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